Beim EMS-Training kommt ein spezieller Anzug zum Einsatz

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Experten geben wichtige Tipps

Galileo® und EMS-Training: So funktioniert’s

Dortmunder Experten

Übungen mit der Galileo®-Vibrationsplatte und das sogenannte EMS-Training (Elektromyostimulation) sind effektiv und zeitsparend zugleich.Auch im Dortmunder Gesundheitsstudio VITALuxe am Phoenixsee mit integrierter Physiotherapie-Praxis werden die beiden beliebten Trainingsmethoden angeboten.

EMS-Training: Was bringt das Training mit Vibration? Ein Experte erklärt es

Als Geschäftsführer von VITALuxe informiert sich Robin Mayler regelmäßig über neue wirksame Trainingsmethoden und ist vom Training mit Strom und Vibration überzeugt. Aber wie effektiv sind die Übungen mit der Vibrationsplatte? Wie funktioniert das? Und für wen kommen Galileo®- und EMS-Training infrage? Mayler gibt Antworten auf die häufigsten Fragen.

„Das Galileo-Training wurde einst entwickelt, um Astronauten nach einer Mission effektiv und gelenkschonend zu rehabilitieren. Daher spielt es auch in Reha-Einrichtungen eine wichtige Rolle. Das Prinzip der Galileo-Platte basiert auf dem natürlichen menschlichen Bewegungsablauf. Die Bewegungsform der Platte ist seitenalternierend, also wippend. Durch veränderbare Frequenzen und Amplituden wird das Bewegungsmuster des menschlichen Ganges stimuliert. Durch die Vibrationen werden Muskelkontraktionen erzeugt, welche – je nach Hertz-Zahl – mit einer Gehstrecke von bis zu 10.000 Schritten verglichen werden kann“, erläutert er.

Wie beim Gehen auch, erzeugen die Wipp-Bewegungen der Platte Kipp-Bewegungen des Beckens. Um dies zu balancieren, reagiert der Körper mit rhythmischen und wechselnden Muskelkontraktionen zwischen der rechten und der linken Körperhälfte. Da diese Muskelkontraktionen ab einer Frequenz von ca. 10 Hertz reflexgesteuert durch das Rückenmark geschehen, wird die Muskulatur in Beinen, Bauch, Rücken und Rumpf aktiviert. „Unsere Galileo-Platten sind zusätzlich mit vibrierenden Hanteln ausgestattet. Die gleichmäßigen Vibrationen dehnen die Sehnen und trainieren die Muskeln. Dies trägt zum Muskelaufbau, zur Verbesserung der Koordination sowie zur Steigerung der Mobilität und Ausdauer bei“, ergänzt Mayler.

Sport auf der seitenalternierenden Platte: Für wen geeignet?

Mayler erklärt: „Auf der Galileo-Platte können wir sowohl Sportler als auch weniger sportliche Menschen trainieren. Wo bei weniger beweglichen Menschen die Trainingsmöglichkeiten auf vielen herkömmlichen Trainingsgeräten eingeschränkt sind, kann auf der Galileo-Platte gerade auch ein Training für Menschen, deren Bewegungsapparat eingeschränkt ist, angeboten werden. Deshalb wird sie auch viel in Physio-Praxen oder Reha-Einrichtungen verwendet.“

Welche Risiken gibt es beim Galileo®-Training? Wer darf nicht auf der Vibrationsplatte trainieren?

„Durch die einstellbaren Frequenzen und Amplituden wird das Galileo-Training individuell auf den Trainierenden angepasst. Ob Profisportler oder Sport-Neuling, zur Dehnung oder zum Muskelaufbau – das Galileo-Training kann fast jeder durchführen. Selbst bei der Behandlung einiger Krankheitsbildern kann – belegt durch Studien – eine signifikante Besserung erreicht werden: Regelmäßiges Galileo-Training kann dazu beitragen, dass die Knochendichte erhöht wird. Daher stellt sie eine gute Präventions- und Rehabilitationsmaßnahme vor Osteoporose dar“, so Mayler.

Auf langsamen Vibrations-Stufen können selbst Menschen nach Schlaganfällen oder mit körperlichen Behinderungen ihre Koordination sowie die Mobilität nachhaltig steigern. Das Galileo-Training schützt zudem vor Stürzen, da das Gleichgewicht verbessert werden kann. Mayler weiter: „Um mögliche Risiken auszuschließen, klären wir unsere Trainingsinteressierten im VITALuxe vor dem ersten Training über Kontraindikationen auf. Zu diesen zählt u.a. eine akute Thrombose, rheumatoide Arthritis oder eine Schwangerschaft.“, so Robin Mayler.

Fit mit Vibrationsplatte: Diese Übungen sind am besten

Eine der wichtigsten Übungen ist die Kniebeuge in allen Variationen. Der untere Körperbereich kann dadurch besonders intensiv trainiert werden. Durch den Einsatz von Hanteln kann auch ein effektives Ganzkörpertraining durchgeführt werden.

Mayler klärt über ein häufiges Vorurteil auf: „Auch der Oberkörper kann auf der Galileo-Platte individuell und intensiv trainiert werden. Im Gegensatz zu Rüttelplatten á la Powerplate können auf der Galileo-Platte sogar liegestützartige Übungen durchgeführt werden. Da die Frequenzen von 0-25 Hertz auswählbar sind, besteht kein Risiko für Verletzungen. Die VITALuxe-Galileo-Platte ist zusätzlich mit vibrierenden Hanteln ausgestattet. Diese ermöglichen ein Rundumtraining von Oberkörper, Rücken, Schultern und Armen.“

Wie effektiv ist das EMS-Training?

„Was bringt das EMS-Training und warum ist es so effektiv? EMS-Training hat zwei gravierende Vorteile: Eine wöchentliche Trainingseinheit umfasst nur 20 Minuten ist hat den ähnliches Effekt wie mehrere wöchentliche Krafttraining-Workouts. Zusätzlich stärkt das EMS-Training vor Allem die Tiefenmuskulatur. Das hat zur positiven Folge, dass (Rücken-) Schmerzen schnell und effektiv wegtrainiert und Muskel rasch antrainiert werden können“, erklärt Mayler die zunehmend beliebte Trainingsmethode.

Da bereits einfache Bewegungen ausreichen, ist diese Trainingsmethode besonders gelenkschonend. Das VITALuxe-Personal-Training ist in der 1:1 bzw. 1:2 Betreuung. Daher ist der Fokus besonders auf das individuelle und gesundheitsorientierte Training gelegt. Die Intensität des Stromimpulses und der Schwierigkeitsgrad der Übungen sind stets individuell auf den Trainierenden angepasst.

EMS-Training: Welche Übungen empfiehlt der Experte?

Ob Squats, Bizepstraining oder Lunges (Ausfallschritt) – das EMS-Training kennt nahezu keine Grenzen. Abnehmen mit EMS: Welche Übungen sind am effektivsten? Auch dazu hat Robin Mayler einige Tipps: „Unsere kabellosen EMS-Westen ermöglichen eine enorme Bewegungsfreiheit, wodurch wir die Trainings- und Übungsvielfalt stark variieren. So können wir Menschen mit den verschiedensten Intentionen trainieren.“

Da das EMS-Training besonders die Durchblutung und den Stoffwechsel anregt, sowie die Fettverbrennung durch den Zuwachs an Muskelmasse ankurbelt, können durch regelmäßige Trainings innerhalb von kurzer Zeit Abnehmerfolge erzielt werden.

Wann sollte man EMS nicht machen? Ist EMS gefährlich?

Wenn es professionell von Fitnessexperten oder Physiotherapeuten begleitet wird, ist das EMS-Training unbedenklich. Robin Mayler von VITALuxe erläutert: „Bei einem Beratungs- und Probetermin klären wir unsere Interessenten im Vorfeld intensiv und verantwortungsbewusst über die bestehenden Kontraindikationen auf. Bei Unklarheiten empfehlen wir vor dem ersten Training, mögliche Bedenken mit dem Hausarzt abzuklären. Menschen, die einen unbehandelten Bluthochdruck sowie einen Herzschrittmacher haben, sollten eine andere Sportart wählen. Auch Tumorerkrankungen und akute Blutungen sind kontraindiziert.“

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