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Wärme aus dem Erdreich

Wie teuer ist eine Erdwärmeheizung?

Dortmunder Experten

Geothermie, die Wärme, die im Inneren der Erde schlummert, lässt sich als nachhaltiger Rohstoff nutzen. Zum Beispiel in Form einer Geothermie Wärmepumpe. Ronny Lebek von Wohnideen Kresse aus Dortmund klärt auf: Wie teuer ist eine Erdwärmeheizung? Und was sind die Vorteile?

Jeder, der schon einmal einen Geysir oder einen Vulkan in Aktion gesehen hat, weiß, welches Potenzial in der Erde steckt. Sich diese Energie – welche nahezu überall verfügbar ist – für die Heizung in den eigenen vier Wänden nutzbar zu machen, wirkt da erst einmal unvorstellbar. Doch es geht – mit einer Erdwärmeheizung vom Fachmann.

Auch bei Wohnideen Kresse, Bäderstudio und Experte für regenerative  Energiekonzepte aus Dortmund, können sich Hauseigentümer zum Thema Geothermie und Wärmepumpen individuell beraten lassen.  Das individuelle Angebot der Firma Wohnideen Kresse oHG beinhaltet die komplette Heizungsanlage mit der Wärmepumpe, der benötigten Geothermiebohrung, der Warmwasserbereitung und dem  Heizsystem im Gebäude.

Wie funktioniert eine Erdwärmeheizung?

In unseren Breitengraden werden oberflächennahe geothermische Systeme genutzt. Dabei zirkuliert eine Wärmeträgerflüssigkeit in einem geschlossenen Rohrsystem, welches sich im Untergrund befindet, und nimmt die Wärme aus dem Erdreich auf. In der Wärmepumpe zirkuliert ein Kältemittel, das schon bei äußerst niedrigen Temperaturen verdampft und dabei die Wärme aus der Wärmeträgerflüssigkeit aufnimmt.

Das verdampfte Kältemittel wird nun in einem Kompressor unter Druck gesetzt. Mit steigenden Druck steigt die Temperatur parallel dazu deutlich an. Nach Verlassen des Kompressors gibt das heiße Kältemittel seine Wärme an das Heizungssystem ab. Während dieses Vorgangs kühlt es wieder ab, verflüssigt sich erneut und der Kreislauf beginnt von vorn.

Erdwärmeheizung: Das sind die Vorteile

Das größte Argument für eine Erdwärmeheizung ist wohl der Umweltschutz in Form von emissionsfreiem Heizen. Denn die Geothermie ist nachhaltig und erfüllt die Kriterien der ökologischen Qualität. Außerdem wirkt sich der Betrieb einer solchen Wärmepumpe auch positiv auf das Klima und die Luftreinhaltung aus.

Doch es gibt für den Endverbraucher auch weitere Vorteile: „Deutlich hervorzuheben ist die passive Kühlmögllichkeit über eine Geothermiewärmepumpe, die sogenannte Naturkühlung“, erklärt Ronny Lemke von Wohnideen Kresse aus Dortmund. Das niedrige Temperaturniveau, welches wir aus dem Erdreich gewinnen, kann geregelt in das Heizsystem des Hauses, z.B  in die Fußbodenheizung, gebracht werden und somit das Haus nahezu kostenfrei mit Kälte versorgen und kühlen.“

Die Wärme, welche aus dem Haus abtransportiert wird, kann dem Erdreich wieder zugeführt werden, was eine Verbesserung der Energiequelle darstellt und somit den Wirkungsgrad der Wärmepumpenanlage (COP/JAZ) verbessert. Da der Hauptantrieb einer Wärmepumpe Strom ist, wird das Betreiben der Wärmepumpe durch eine eventuelle Photovoltaikanlage (Eigenstromerzeugung) nahezu kostenfrei und autark.

„Die in diesem Jahr neu in Kraft tretende CO₂-Steuer entfällt für das Heizen mit emissionfreien Heizungsanlagen sowie die turnusmäßigen Kosten für einen Schornsteinfeger“, erläutert Lemke die weiteren Vorteile.

Wie teuer ist eine Erdwärmeheizung?

Da jede Erdwärmeheizung eine individuelle Konstruktion ist, lässt sich über den Preis einer solchen Anlage kein pauschales Urteil fällten. Die wichtigsten Faktoren ist die benötigte Leistung des zu beheizenden Gebäudes, sowie der benötigte Warmwasserbedarfs. Ein geologischer Check für die Ergiebigkeit des Untergrundes kann bei zugänglichen geologischen Karten für jedes Grundstück eingesehen werden.

Fest steht aber: Die staatliche Förderung für Wärmepumpen wurde 2021 in die Richtlinie der Bundesförderung für energieeffiziente Gebäude (BEG) überführt. Die Fördermittel umfassen in jedem Falle einen Anteil von bis zu 35 Prozent. „Die Beratung bezüglich der Wärmepumpe, Geothermiebohrung und der möglichen Förderungen erhalten Sie durch die Firma Wohnideen Kresse“, so Lemke.